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Gebäudeverzeichnis

Salinenstraße 6-10 (früher 4) - Haus der Bildung, ehemalige Justizvollzugsanstalt

Südwestansicht, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2841) Ansicht vergößern
Adresse: Salinenstraße 6-10 (früher 4)
Primärkatasternummer: 850 u.a. (s.u.)
Besitzer 1827
850: Renner, Albrecht; 851+851a: Renner, Albrecht; 855ab: Die Stadtgemeinde; 867: Königl. Salinenverwaltung


Besitzerliste

1827:

PKN 850, 851 und 851a: Renner, Albrecht, Stärkefabrikant;

PKN 855ab: Die Stadtgemeinde;

PKN 867: Königl. Salinenverwaltung

Haustafel

Das Königreich Württemberg führte 1839 eine neue Strafprozessordnung ein und ließ dafür ein damals modernes Gefängnis für den Jagstkreis direkt unterhalb der alten Stadt bauen. 1849 fertiggestellt, bot die einst dreiflügelige Anlage 550 Häftlingen Platz. Eine strenge, gerechte und humane Behandlung sollte auf eine sittliche Besserung der Gefangenen einwirken. Das Gefängnis war bis 1998 belegt, seit 2011 ist hier das Haus der Bildung untergebracht.

Befunde aus Bauforschung

Eintrag in der Denkmalliste

Salinenstraße 4 (Flst.Nr. 0-74). Ehem. Justizvollzugsanstalt. Erhaltene

Teile sind der mittige zentrale Verwaltungsbau mit Zellentrakten für

Männer und Frauen im Süden und Norden, sowie das westlich vorgelagerte

Torhaus. 1843-47 (Sachgesamtheit). § 2. ( aus: Liste der Kulturdenkmale

in Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Hall, Stand 13.11.2013)

Zur Geschichte des Gefängnisses

Seit 160 Jahren prägt das im Volksmund „Kocherhotel“ bezeichnete Gefängnis am Froschgraben das Stadtbild von Schwäbisch Hall. Mit dem bevorstehenden Bau des Kocherquartiers wird ein Teil der Bauten verschwinden, der Rest völlig neue Funktionen erhalten – Anlass für einen Blick in die lange Geschichte des Bauwerks.

Bis heute wird die Anekdote erzählt, der württembergische König habe die Haller vor die Wahl zwischen einer Kaserne und einem Gefängnis gestellt, woraufhin sich diese für zweiteres entschieden hätten, da davon weniger Gefahr für die Tugend der Bürgertöchter ausginge. Tatsächlich gab es diese Wahl nicht. Als Wilhelm I. im Jahr 1839 die Einrichtung eines Gefängnisses verfügte, stand die Einführung eines neuen Strafgesetzbuchs und die daraus resultierende Reorganisierung des Strafvollzugswesens im Hintergrund. Als Sitz eines Oberamts (Vorläufer des Landkreises) bot sich die ehemalige Reichsstadt als Standort an. Hinzu kam, dass die Haller die Ansiedlung begrüßten und das Baugelände zur Verfügung stellten, weil sie auf eine Belebung des Gewerbes hofften. Provisorischer Standort der Einrichtung, die neben der Funktion eines Gefängnisses für den Jagstkreis (Vorläufer des Regierungsbezirks) eine „Strafanstalt für jugendliche Verbrecher“ aus ganz Württemberg umfassen sollte, war der ehemalige Marstall an der Salinenstraße, heute Sitz der Fachhochschule.

Der 1843 begonnene Neubau nahm – obwohl nur teilweise vollendet – bereits im Oktober 1846 seinen Betrieb auf. In seiner 1849 fertig gestellten Form bestand er aus einem zentralen Verwaltungsbau, rechts und links davon je einem Bau für Männer und Frauen und dahinter einem Gebäude für Jugendliche. Der völlig neue Entwurf ermöglichte ein modernes System der Kontrolle und Überwachung. Eine „strenge, gerechte und humane Behandlung“ zielte auf eine sittliche Besserung der Gefangenen. Sie erhielten Unterricht, außerdem sollten sie ein Handwerk erlernen können und sinnvoll beschäftigt werden. Hierfür entstanden mehrere Werkstätten, so eine Buchbinderei, eine Weberei, eine Schlosserei und eine Bäckerei. Bei den Haller Gewerbetreibenden stieß dies auf großes Missfallen, da man – statt einen Abnehmer für eigene Produkte zu bekommen – nun einen Konkurrenten hatte, der „wohlfeilere Preise machen kann“. Um 1850 war das Gefängnis mit 550 Häftlingen belegt, für deren Betreuung der Anstaltsleiter, zwei Geistliche, ein Wundarzt, zwei Lehrer, elf Aufseher und vier Aufseherinnen zuständig waren. Die Zuständigkeiten und Benennungen der Anstalt änderten sich immer wieder, bis sie ab 1871 als „Landesgefängnis“ firmierte (d.h. der „Einzugsbereich“ umfasste ganz Württemberg). Weibliche Häftlinge gab es bereits seit 1858 nicht mehr.

der Jugendstrafvollzug verdient besondere Erwähnung, da hier engagierte Männer wie Eduard Jeitter, Anstaltsleiter seit 1860, eine pädagogisch orientierte Form des Strafvollzugs entwickelten, die „im Gefangenen nicht in erster Linie den Straftäter, sondern einen besserungsfähigen jungen Menschen sah“( Johannes Meister). Das „Haller Modell“ fand in Fachkreisen große Beachtung und zog Besucher aus dem In- und Ausland an, sogar den König, der die Anstalt 1858 besichtigte. Mit der Verlegung nach Heilbronn endete 1876 der Jugendstrafvollzug in Hall vorläufig.

Als erste wichtige Erweiterung kam 1877 die Kleincomburg als „Filialanstalt“ für 60 bis 90 Gefangene hinzu. Sie dient noch heute dem „gelockerten Vollzug“. Später folgte das alte Amtsgerichtsgefängnis („Blockhaus“) an der Unterlimpurger Straße als Freigängerheim. Es wurde 1986 abgerissen und durch einen Neubau in der Nähe ersetzt. Das Gefängnis selbst erweiterte man 1898/99 um den dreigeschossigen Zellentrakt unterhalb des Badtörles. In den Jahren 1928 bis 1931 folgte eine umfassende Modernisierung und Erweiterung der gesamten Anlage, bei der die bestehenden Bauten zum Teil erweitert und aufgestockt wurden. U.a. erhielt der Zellentrakt seinen sechsstöckigen Turm, zur Gelbinger Gasse hin entstand ein Neubau, der u.a. Küchen, Bäder und ein Krankenrevier enthielt.

Die Geschichte der Justizvollzugsanstalt während des Nationalsozialismus ist bislang kaum erforscht. Ein Häftling dieser Zeit war der Alchemist Franz Tausend (1884-1942). Der aus Krumbach (Bayern) stammende, notorische Hochstapler hatte in den 1920er Jahren im völkisch-nationalsozialistischen Milieu um den Weltkriegsgeneral und Hitlerförderer Ludendorff Investoren für seine bizarren Projekte zur Goldherstellung gefunden und soll später in einem geheimen Labor in Berlin für SS-Chef Heinrich Himmler gearbeitet haben. Die letzte von zahlreichen Verurteilungen als Betrüger brachte ihn nach Schwäbisch Hall, wo er 1942 starb. Im Sommer 1944 hielt das NS-Regime in Hall 24 französische Widerstandskämpfer gefangen, die im Zusammenhang mit der sogenannten „Nacht und Nebel“-Aktion heimlich nach Deutschland verschleppt worden waren. Sie wurden am 21. August 1944 in Heilbronn erschossen. Die „normalen“ Häftlinge zog man gegen Ende des Kriegs als Arbeitskräfte für die nach Schwäbisch Hall verlagerten Rüstungsbetriebe heran.

Die Besetzung Schwäbisch Halls durch die US-Armee am 17. April 1945 brachte nicht nur Opfern des NS-Regimes die Freiheit, sondern auch kriminellen Häftlingen, die sich erfolgreich als politische Gefangene ausgegeben hatten. Die US-Armee beschlagnahmte das Gefängnis und nutzte es zur Inhaftierung von Zivilisten mit NS-Vergangenheit, Kriegsgefangenen und mutmaßlichen Kriegsverbrechern. Später wurden hier auch straffällige "Displaced Persons" (v.a. befreite Zwangsarbeiter) festgehalten. Nach der Rückgabe an die deutsche Verwaltung diente das Gefängnis ab 1948 erst als Zuchthaus, dann als Landesgefängnis, bis 1952 schließlich die Umwandlung in die Jugendstrafanstalt des Landes Baden-Württemberg erfolgte. Die hohe Belegung mit zwischen 500 und 600 Gefangenen erschwerte eine pädagogische Arbeit mit den Gefangenen massiv, bis die Inbetriebnahme der Jugendstrafanstalt Adelsheim 1974 eine Entlastung bewirkte. Das nun umgesetzte, fortschrittliche Konzept mit Ausbildungsbetrieben, Wohngruppen und pädagogischen Gruppen verschiedener Art machte die Haller Anstalt erneut zu einem weithin bekannten Modell. 1996 endete schließlich die Zeit des Jugendstrafvollzugs in Schwäbisch Hall, das Gefängnis wurde nun auch mit Erwachsenen belegt. Die rückläufige Zahl der Häftlinge im Jugendvollzug und die stark steigenden Zahlen bei den Erwachsenen machten diese Umstrukturierung notwendig.

Eine Aufgabe des alten Standorts wegen Sicherheitsmängeln und fehlender Wirtschaftlichkeit war bereits 1961 gefordert worden. Bei der Stadt stieß die Möglichkeit, das städtebaulich wertvolle Gelände zu übernehmen, auf größtes Interesse. Umplanungen, Korrekturen und Finanzprobleme verzögerten die Angelegenheit erheblich, ein 1982 beendeter Architekturwettbewerb änderte ebenso wenig wie ein 1986 abgeschlossener Tauschvertrag. Die Stadt trat darin das Neubaugelände in der Stadtheide ab, bezahlte 7,35 Mio. DM (3,76 Mio. €) und erhielt dafür vom Land das gesamte Gefängnisareal zugesprochen – bei Abschluss des Neubaus. Dieser ließ jedoch weiter auf sich warten. Nach einem zwischenzeitlichen Planungsstop aus Finanzgründen (1992) begann der Bau 1995 und wurde 1998 beendet. Als die Justizvollzugsanstalt in den 74 Mio. DM (37,9 Mio. €) teuren Neubau in der Stadtheide zog, befanden sich hier, auf der Kleincomburg und im Freigängerheim etwa 350 Gefangene. Der Platzmangel in den Haftanstalten führte dazu, dass das Land einen Teil des Altbaus zurückmietete und noch einige Zeit mit Häftlingen belegte. Nachdem erste Planungen für das Areal 2002 an der städtischen Finanzkrise und dem Fehlen eines Investors scheiterten, beginnen nun die Abriss- und Bauarbeiten. Angesichts der wichtigen Rolle, die das Gefängnis für die Geschichte Schwäbisch Halls im 19. und 20. Jahrhundert gespielt hat, kann nur begrüßt werden, dass der denkmalgeschützte Ursprungsbau in neuer Funktion weitgehend erhalten bleiben und das neu entstehende Kocherquartier prägen wird.

Daniel Stihler

Vom ursprünglichen Bau von 1846 blieben nach Beschluss des Gemeinderates der Nord- und Südbau sowie der Mittelbau erhalten. Der Ostbau wurde schon 2007 abgebrochen. Der erhalten gebliebene, immer noch fast 120 Meter lange Baukörper wurde unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten renoviert und neuen Nutzungen zugeführt. Im Innern konnten große Teile der Raumaufteilung erhalten werden wie z. B. teilweise die schmalen Einzelzellen, die historischen Böden oder die Zellentüren. Eine "Musterzelle" im Nordflügel des Nordbaus im 1. Obergeschoss erinnert an die 150 Jahre lange Nutzung als Gefängnis. Die um 1930 eingefügten massiven Zwischenbauten wurden durch Stahl-Glas-Brücken ersetzt. Dadurch nähert sich die Kocherfassade wieder dem ursprünglichen Bild aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit der Renovierung wurde im Herbst 2009 begonnen, im September 2011 wurde das Substanz schonend modernisierte Gebäude mit 25.000 m³ Rauminhalt an die neuen Nutzer (vor allem Volkshochschule und Musikschule) übergeben. Im kaum unterteilten Erdgeschoss ist gewerbliche Nutzung untergebracht.
Seit dem Umbau punktet das renovierte Gebäude als ein wesentlicher Teil des Haller Stadtbildes und strahlt positiv auf das neu erbaute Kocherquartier aus. Die Umbaumaßnahmen wurden von der Städtischen Wohnbaugesellschaft GWG duchgeführt, planenender Architekt war Lorenz Kraft aus Schwäbisch Hall.
Albrecht Bedal

Beschreibungen

1827:

PKN 850: Scheuer mit 9,8 Ruten Am Eichbuk;

PKN 851: Wohnhaus mit 22,2 Ruten und 851a: Remise mit 3,2 Ruten;

PKN 855a: Hütte mit 3,9 Ruten Am Eichbuk, und 855b: Waschhaus mit 2,8 Ruten An der Stärkmühle;

PKN 867: Salinensiedhaus samt Anbau mit insgesamt 3/8 Morgen und 41,4 Ruten Auf dem Eichbuckel

Archäologische Funde aus dem 13./14. Jahrhundert und 18. bis 20. Jahrhundert.

Pläne der Stadtentwicklung.

(StadtA Schwäb. Hall BF 180)

Besonderheiten

neue PKN: 985; frühere Nr.: Salinenstraße 3

Bilder

Südwestansicht, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2841) Ansicht vergößern

Südwestansicht, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2841)

Nordansicht, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2838) Ansicht vergößern

Nordansicht, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2838)

Außenseite des alten Gefängnistores, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2842) Ansicht vergößern

Außenseite des alten Gefängnistores, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2842)

Innenseite des alten Gefängnistores mit Rest der Mauer, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2843) Ansicht vergößern

Innenseite des alten Gefängnistores mit Rest der Mauer, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2843)

Nordflügel aus Richtung Westen, Blick über den Kocher, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2846) Ansicht vergößern

Nordflügel aus Richtung Westen, Blick über den Kocher, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2846)

Nordflügel aus Richtung Südosten, vom Kocherquartier aus, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2845) Ansicht vergößern

Nordflügel aus Richtung Südosten, vom Kocherquartier aus, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2845)

Zentralbau aus Richtung Westen, Blick über den Kocher, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2847) Ansicht vergößern

Zentralbau aus Richtung Westen, Blick über den Kocher, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2847)

Zentralbau aus Richtung Südosten, vom Kocherquartier aus, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2848) Ansicht vergößern

Zentralbau aus Richtung Südosten, vom Kocherquartier aus, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2848)

Südflügel aus Richtung Westen, Blick über den Kocher, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2853) Ansicht vergößern

Südflügel aus Richtung Westen, Blick über den Kocher, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2853)

Südliche Stirnseite des Südflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2849) Ansicht vergößern

Südliche Stirnseite des Südflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2849)

Fensterreihe des Südflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2857) Ansicht vergößern

Fensterreihe des Südflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2857)

Fensterreihen an der südlichen Stirnseite des Südflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2858) Ansicht vergößern

Fensterreihen an der südlichen Stirnseite des Südflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2858)

Alte Zellentür im Erdgeschoss des Nordflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2887) Ansicht vergößern

Alte Zellentür im Erdgeschoss des Nordflügels, April 2012. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 2887)

Vignette zu einer Stadtansicht um 1850 mit dem damals neu erbauten „Kreisgefängniß“. Lithographie von W. Haaf nach F. Bonhöfer, um 1850 (StadtA Schwäb. Hall S10/0712) Ansicht vergößern

Vignette zu einer Stadtansicht um 1850 mit dem damals neu erbauten „Kreisgefängniß“. Lithographie von W. Haaf nach F. Bonhöfer, um 1850 (StadtA Schwäb. Hall S10/0712)

Das Gefängnis noch ohne Erweiterungsbauten. Ausschnitt aus einer gedruckten Stadtansicht von E. Hochdanz nach einem Gemälde von F. Romfort, Verlag von Hobbing & Büchle, Stuttgart (StadtA Schwäb. Hall S10/790) Ansicht vergößern

Das Gefängnis noch ohne Erweiterungsbauten. Ausschnitt aus einer gedruckten Stadtansicht von E. Hochdanz nach einem Gemälde von F. Romfort, Verlag von Hobbing & Büchle, Stuttgart (StadtA Schwäb. Hall S10/790)

Plan für den Südgiebel des als Ergänzungsbau erstellten „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06791) Ansicht vergößern

Plan für den Südgiebel des als Ergänzungsbau erstellten „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06791)

Grundriss für das Untergeschoss des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06792) Ansicht vergößern

Grundriss für das Untergeschoss des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06792)

Grundriss für das Erdgeschoss des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06793) Ansicht vergößern

Grundriss für das Erdgeschoss des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06793)

Grundriss für den I. Stock des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06794) Ansicht vergößern

Grundriss für den I. Stock des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06794)

Grundriss für den II. Stock des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06795) Ansicht vergößern

Grundriss für den II. Stock des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06795)

Zwei Querschnitte durch das „Zellengebäude“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06796) Ansicht vergößern

Zwei Querschnitte durch das „Zellengebäude“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06796)

Längsschnitt durch das „Zellengebäude“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06797) Ansicht vergößern

Längsschnitt durch das „Zellengebäude“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06797)

Westseite des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06798) Ansicht vergößern

Westseite des „Zellengebäudes“, Stand Juni 1899 (StadtA Schwäb. Hall S06/P06798)

Das Gefängnis mit dem 1898/99 erbauten „Zellentrakt“ (links) auf einer Leporello-Postkarte, um 1900 (StadtA Schwäb. Hall R 76/4) Ansicht vergößern

Das Gefängnis mit dem 1898/99 erbauten „Zellentrakt“ (links) auf einer Leporello-Postkarte, um 1900 (StadtA Schwäb. Hall R 76/4)

Ausschnitt aus einem Foto um 1900 aus dem Bestand des Postkartenverlags von August Seyboth in Schwäbisch Hall, vermutlich als Vorlage für Ansichtskarten verwendet (StadtA Schwäb. Hall Seyboth F 00174) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einem Foto um 1900 aus dem Bestand des Postkartenverlags von August Seyboth in Schwäbisch Hall, vermutlich als Vorlage für Ansichtskarten verwendet (StadtA Schwäb. Hall Seyboth F 00174)

Ausschnitt aus einer 1909 verschickten Ansichtskarte von Hall. Foto: unbekannt (StadtA Schwäb. Hall PK 03221) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer 1909 verschickten Ansichtskarte von Hall. Foto: unbekannt (StadtA Schwäb. Hall PK 03221)

„Situations-Plan des Landesgefängnisses Hall“ von 1928 (StadtA Schwäb. Hall 68/63) Ansicht vergößern

„Situations-Plan des Landesgefängnisses Hall“ von 1928 (StadtA Schwäb. Hall 68/63)

Bild aus den 1930er Jahren. Foto: unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS 32079) Ansicht vergößern

Bild aus den 1930er Jahren. Foto: unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS 32079)

Blick aus Richtung Osten auf die Rückseite der Justizvollzugsanstalt, 1977. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 06652) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Osten auf die Rückseite der Justizvollzugsanstalt, 1977. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 06652)

Blick aus Richtung Osten von einem etwas südlicheren Standort aus auf die Rückseite der Justizvollzugsanstalt, 1977. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 06839) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Osten von einem etwas südlicheren Standort aus auf die Rückseite der Justizvollzugsanstalt, 1977. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 06839)

Luftbild aus Richtung Osten mit der Gelbinger Gasse und der Gesamtanlage der Justizvollzugsanstalt, 1978. Gut erkennbar sind der 2007 abgerissene sog. „Zellentrakt“ und die ebenfalls verschwundenen rückwärtigen Gebäude zwischen dem heutigen „Haus der Bildung“ und der Gelbinger Gasse. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 08626) Ansicht vergößern

Luftbild aus Richtung Osten mit der Gelbinger Gasse und der Gesamtanlage der Justizvollzugsanstalt, 1978. Gut erkennbar sind der 2007 abgerissene sog. „Zellentrakt“ und die ebenfalls verschwundenen rückwärtigen Gebäude zwischen dem heutigen „Haus der Bildung“ und der Gelbinger Gasse. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 08626)

Blick vom Froschgraben aus auf die Rückseite der Justizvollzugsanstalt. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 09232) Ansicht vergößern

Blick vom Froschgraben aus auf die Rückseite der Justizvollzugsanstalt. Foto: Haller Tagblatt (StadtA Schwäb. Hall FS 09232)

Südostansicht von 1988, vermutlich vom Säumarkt aus, rechts der „Zellentrakt“. Foto: Max Frei (StadtA Schwäb. Hall FS 48159) Ansicht vergößern

Südostansicht von 1988, vermutlich vom Säumarkt aus, rechts der „Zellentrakt“. Foto: Max Frei (StadtA Schwäb. Hall FS 48159)

Ostansicht von 1988, vermutlich vom Säumarkt aus. Foto: Max Frei (StadtA Schwäb. Hall FS 48160) Ansicht vergößern

Ostansicht von 1988, vermutlich vom Säumarkt aus. Foto: Max Frei (StadtA Schwäb. Hall FS 48160)

Gesamtansicht aus Richtung Norden von der  Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0600) Ansicht vergößern

Gesamtansicht aus Richtung Norden von der Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0600)

Gesamtansicht aus Richtung Südwesten, ebenfalls von der  Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0602) Ansicht vergößern

Gesamtansicht aus Richtung Südwesten, ebenfalls von der Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0602)

Gefängnisportal von der  Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0585) Ansicht vergößern

Gefängnisportal von der Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0585)

Fenster zum Froschgraben, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0589) Ansicht vergößern

Fenster zum Froschgraben, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0589)

Blick aus Richtung  Osten / Südosten über den Froschgraben, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0603) Ansicht vergößern

Blick aus Richtung Osten / Südosten über den Froschgraben, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0603)

Heute nicht mehr existierender „Rundbau“ vom Froschgraben aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0605) Ansicht vergößern

Heute nicht mehr existierender „Rundbau“ vom Froschgraben aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0605)

Der nicht mehr existierende „Zellentrakt“ von der Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0609) Ansicht vergößern

Der nicht mehr existierende „Zellentrakt“ von der Salinenstraße aus, September 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 0609)

Nach Beginn der Bauarbeiten, März 2008. Die rückwärtigen Bauten sind abgerissen (StadtA Schwäb. Hall DIG 00382) Ansicht vergößern

Nach Beginn der Bauarbeiten, März 2008. Die rückwärtigen Bauten sind abgerissen (StadtA Schwäb. Hall DIG 00382)

Nach Beginn der Bauarbeiten, März 2008. Der Altbau ist durch Betonpfeiler gegen die Baugrube abgesichert (StadtA Schwäb. Hall DIG 00395) Ansicht vergößern

Nach Beginn der Bauarbeiten, März 2008. Der Altbau ist durch Betonpfeiler gegen die Baugrube abgesichert (StadtA Schwäb. Hall DIG 00395)

Blick über die Baustelle, Oktober 2009 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00513) Ansicht vergößern

Blick über die Baustelle, Oktober 2009 (StadtA Schwäb. Hall DIG 00513)

Blick über die Baustelle, Februar 2010 (StadtA Schwäb. Hall DIG 01058) Ansicht vergößern

Blick über die Baustelle, Februar 2010 (StadtA Schwäb. Hall DIG 01058)

Sanierung des Altbaus, Oktober 2010 (StadtA Schwäb. Hall DIG 01294) Ansicht vergößern

Sanierung des Altbaus, Oktober 2010 (StadtA Schwäb. Hall DIG 01294)


Quellen

Literatur (Auswahl):

  • Bücker, Hartmut: Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall. 150 Jahre Haller Knast 1847-1997, Schwäbisch Hall 1997
  • Jeitter, Eduard: Die K. Württembergische Strafanstalt für jugendliche Verbrecher in Schwäbisch Hall (Der Gerichtssaal. Zeitschrift für volksthümliches Recht und Wissenschaftliche Praxis; 15. Jg., Beilageheft), Erlangen 1863
  • JVA/Haus der Bildung. Türen öffnen sich. Hrsg. vom Fachbereich Kultur, Schwäbisch Hall 2011
  • Meister, Johannes: Aus der Entwicklung des Jugendstrafvollzugs. Von der "Königlichen Strafanstalt für jugendliche Verbrecher in Hall" (1846-1876) zum "Jugendgefängnis der Reichsjustizverwaltung" in Heilbronn (1937-1945), in: Württembergisch Franken 70 (1986), S. 123-134
  • Michaelis, Klaus: Schwäbisch Haller Strafanstalt im Wandel der Zeiten. Vor 100 Jahren erschien der erste Bericht aus der Salinenstraße, in: Der Haalquell 15 (1963), S. 56
  • Neubau der Vollzugsanstalt Schwäbisch Hall. Ein Projekt der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung. Hrsg. vom Finanzministerium Baden-Württemberg, Heilbronn 1998
  • Schweizer, Edeltraud: Der Jugendstrafvollzug in Hall im 19. Jahrhundert, in: Württembergisch Franken 79 (1995), S. 353-422